ahochn  Interdisziplinäre Ingenieure


        



 
 
Unsere Leistungen

A bis Z - Anforderungen bis Zielerreichung (> Bericht als PDF)

Die Gebäudeinfrastruktur beeinflusst die Erstellungs- und Lebenszykluskosten erheblich. Bei Dienstleistunggsgebäuden können bis ca. 50% der Betreiebskosten direkt von der eingesetzten Technik abhängig sein.

Gleichzeitig beeinflusst die Infrastruktur auch die Raumbedingungen und die Funktionalität. Diese wiederum haben direkten Einfluss auf dei Nutzung (Produktivität).


In Dienstleistungsgebäuden sind die "Technik-Kosten" und besonders die durch die Infrastruktur beeinflusste Werte erheblich. Wobei dies, aufgrund der zunehmenden Nutzungs- und Umweltanforderungen, steigend ist.

Dies sind somit alles technisch getriebene Faktoren welche einen erheblichen Einfluss haben, welche aber in den frühesten Planungsphasen festgelegt werden. Im angelsächsischen und skandinavischen Raum wird in der Bauindustrie typischerweise von zwei massgeblichen Wertschöpfungsansätzen ausgegangen, von „Value Management“ und von „Value Engineering“. Beide Ansätze gehen vom Wert eines fertigen Bauwerks aufgrund des Designs, Angebots und der echten Erfüllung der funktionalen Anforderungen der Kundenorganisation aus (Thomson et al. 2003b, S. 200). Beide Ansätze gehen von sich überlappenden Projektphasen aus, wie dies auch in neueren Phasenmodellen, wie z.B. beim 3C (oder 3K-Modell nach Wandahl, siehe auch nachfolgende Abbildung 1) oder beim Concurrent Engineering (CE) vorausgesetzt wird.


( Abb. 1.1 - VM & VE; Quelle: Wandahl, 2005)

Zieldefinition
Das Ziel von „Value Management“ (VM) ist ein strategisches Ziel, nämlich Effektivität (d.h. „das Richtige zu tun“). In den sich überlappenden Phasen von Anforderungen und Konzept geht es darum sicherzustellen, dass die Produktmerkmale (physisches Produkt und Funtionalität) im Projekt definiert werden und mit den Kundenanforderungen übereinstimmen.

Projektziele - Projektoptimierung
Das Ziel von „Value Engineering“ (VE) ist Effizienz (d.h. „es richtig zu machen“). In den sich überlappenden Phasen von Projektierung und Realisation geht es darum, die in VM definierten Zielwerte effizient in die Produktplanung und –realisation umzusetzen.
In beiden Fällen geht es darum den Wert zu erhöhen, die zwei Aufgaben sind aber absolut unterschiedlich und erfordern unterschiedliche Lösungen.

Nachhaltigkeit
Die Erarbeitung der effektiven Projektanforderungen und –ziele sowie die Sicherstellung deren Umsetzung, macht insbesondere auch bezüglich Nachhaltigkeit Sinn. Dazu steht als Methodik seitens des SIA die Empfehlung SIA 112/1-2004 ,Nachhaltiges Bauen‘ zur Verfügung. Damit werden die Kriterien im Bezugsrahmen Gesellschaft-Wirtschaft-Umwelt definiert und mit einem Bewertungssystem operationalisiert. Auch spezifische Kriterien (CO2-Ausstoss, Umweltbelastung, Graue Energie) können mit spezifischen Instrumenten geführt werden.

Qualitäts-Management
Im SIA finden sich diese Ansätze teilweise im Merkblatt 2007 ,Qualität im Bauwesen‘ wieder. Als Vorbereitung des Q-Lenkungsplans sind wiederum die entsprechenden Projektanforderungen festzulegen. Mittels ‚Projektbezogenes Qualitäts-Management (PQM)‘ wird die Einhaltung dieser Anforderungen bis zum Projektergebnis sicher gestellt.


(Abbildung 1 - Quelle: SIA Merkblatt 2007)

Technische Due Dilligence
Bei der Übernahme von Bauten oder wenn Fragen im Projektverlauf oder im Betrieb auftauchen, kann eine grundsätzliche Prüfung oder Expertise erforderlich sein. Was eine Immobilie wirklich wert ist, wird von vielen Faktoren beeinflusst, ganz wesentlich auch von der technischen Infrastruktur. Je differenzierter die Nutzungsanforderungen, desto mehr Kriterien fallen ins Gewicht: Gesamtzustand, Gebäudetechnikkonzeption,
Funktionalität, Baurecht, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und vieles andere mehr. Unsere Expertise – als Kurz-Check oder als umfassende Due Diligence – gibt Ihnen eine individuelle und fundierte Planungs- und Entscheidungshilfe.

Betriebsziele – Betriebsoptimierung - Betriebsführung

Sowohl in der Zieldefinitionsphase, wie auch in der Umsetzung sind die funktionalen Anforderungen, also die Betriebsanforderungen (Betriebsziele) eine prioritäre Grösse. Nebst den Instrumenten und Methoden, um diese Anforderungen zu Definieren und im Projekt umzusetzen (z.B. ,Baubegleitendes Facility-Management‘), ist der Betrieb als solches konzeptionell zu definieren (z.B. ,Instandhaltungskonzept‘) und zielkonform umzusetzen (z.B. ,Instandhaltungs-ausschreibung‘). Dies kann auch im Bestand angewendet werden. Basis dazu bilden spezifische Analysemethoden.

Von A bis Z - von Ihren Anforderungen bis zu den umgesetzten Zielen im laufenden Betrieb



Quelle: ahochn AG

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