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Dies sind somit alles technisch getriebene Faktoren
welche einen erheblichen Einfluss haben, welche aber in den
frühesten Planungsphasen festgelegt werden. Im angelsächsischen
und skandinavischen Raum wird in der Bauindustrie typischerweise
von zwei massgeblichen Wertschöpfungsansätzen ausgegangen, von
„Value Management“ und von „Value Engineering“. Beide Ansätze
gehen vom Wert eines fertigen Bauwerks aufgrund des Designs,
Angebots und der echten Erfüllung der funktionalen Anforderungen
der Kundenorganisation aus (Thomson et al. 2003b, S. 200). Beide
Ansätze gehen von sich überlappenden Projektphasen aus, wie
dies auch in neueren Phasenmodellen, wie z.B. beim 3C (oder
3K-Modell nach Wandahl, siehe auch nachfolgende Abbildung 1)
oder beim Concurrent Engineering (CE) vorausgesetzt wird.

( Abb. 1.1 - VM & VE; Quelle: Wandahl, 2005)
Zieldefinition
Das Ziel von „Value Management“ (VM) ist ein strategisches Ziel,
nämlich Effektivität (d.h. „das Richtige zu tun“). In den sich
überlappenden Phasen von Anforderungen und Konzept geht es darum
sicherzustellen, dass die Produktmerkmale (physisches Produkt
und Funtionalität) im Projekt definiert werden und mit den Kundenanforderungen
übereinstimmen.
Projektziele - Projektoptimierung
Das Ziel von „Value Engineering“ (VE) ist Effizienz (d.h.
„es richtig zu machen“). In den sich überlappenden Phasen
von Projektierung und Realisation geht es darum, die in VM
definierten Zielwerte effizient in die Produktplanung und
–realisation umzusetzen.
In beiden Fällen geht es darum den Wert zu erhöhen, die zwei
Aufgaben sind aber absolut unterschiedlich und erfordern unterschiedliche
Lösungen.
Nachhaltigkeit
Die Erarbeitung der effektiven Projektanforderungen und –ziele
sowie die Sicherstellung deren Umsetzung, macht insbesondere
auch bezüglich Nachhaltigkeit Sinn. Dazu steht als Methodik
seitens des SIA die Empfehlung SIA 112/1-2004 ,Nachhaltiges
Bauen‘ zur Verfügung. Damit werden die Kriterien im Bezugsrahmen
Gesellschaft-Wirtschaft-Umwelt definiert und mit einem Bewertungssystem
operationalisiert. Auch spezifische Kriterien (CO2-Ausstoss,
Umweltbelastung, Graue Energie) können mit spezifischen Instrumenten
geführt werden.
Qualitäts-Management
Im SIA finden sich diese Ansätze teilweise im Merkblatt 2007
,Qualität im Bauwesen‘ wieder. Als Vorbereitung des Q-Lenkungsplans
sind wiederum die entsprechenden Projektanforderungen festzulegen.
Mittels ‚Projektbezogenes Qualitäts-Management (PQM)‘ wird
die Einhaltung dieser Anforderungen bis zum Projektergebnis
sicher gestellt.
(Abbildung 1 - Quelle: SIA Merkblatt 2007)
Technische Due Dilligence
Bei der Übernahme von Bauten oder wenn Fragen im Projektverlauf
oder im Betrieb auftauchen, kann eine grundsätzliche Prüfung
oder Expertise erforderlich sein. Was eine Immobilie wirklich
wert ist, wird von vielen Faktoren beeinflusst, ganz wesentlich
auch von der technischen Infrastruktur. Je differenzierter
die Nutzungsanforderungen, desto mehr Kriterien fallen ins
Gewicht: Gesamtzustand, Gebäudetechnikkonzeption,
Funktionalität, Baurecht, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und
vieles andere mehr. Unsere Expertise – als Kurz-Check oder
als umfassende Due Diligence – gibt Ihnen eine individuelle
und fundierte Planungs- und Entscheidungshilfe.
Betriebsziele – Betriebsoptimierung
- Betriebsführung
Sowohl in der Zieldefinitionsphase, wie auch in der Umsetzung
sind die funktionalen Anforderungen, also die Betriebsanforderungen
(Betriebsziele) eine prioritäre Grösse. Nebst den Instrumenten
und Methoden, um diese Anforderungen zu Definieren und
im Projekt umzusetzen (z.B. ,Baubegleitendes Facility-Management‘),
ist der Betrieb als solches konzeptionell zu definieren
(z.B. ,Instandhaltungskonzept‘) und zielkonform umzusetzen
(z.B. ,Instandhaltungs-ausschreibung‘). Dies kann auch
im Bestand angewendet werden. Basis dazu bilden spezifische
Analysemethoden.
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Von A bis Z - von Ihren Anforderungen bis zu den
umgesetzten Zielen im laufenden Betrieb
Quelle: ahochn AG
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