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Ersatz Wärmeerzeugung und Notstromanlage im 5*-Hotel während laufendem Betrieb

Das Widder Hotel am Rennweg in Zürich ist eine der besten Adressen in Zürich.
Doch: Für die edlen Zimmer ist auch eine entsprechende Technik hinter den Kulissen erforderlich.
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Ausgangslage
Die Wärmeerzeugung im Widder Hotel, eines der renommiertesten Hotels in Zürich, kommt langsam in die Jahre und der Unterhalt wird immer aufwändiger. Zudem ist die Notstromversorgung mittels BHKW nicht befriedigend. Dies soll nun geändert werden. Es sollen eine separate, mit Redundanz ausgestattete Wärmeerzeugung sowie eine Netzersatzanlage installiert werden. Als Steigerung der Herausforderung muss der Umbau unter Betrieb des Hotels über die Bühne gehen. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Aufgaben müssen die neuen Bauteile auch in das bestehende Leitsystem integriert werden. Dies hat auch grössere Eingriffe im Bereich Regeltechnik zur Folge.

Das Konzept
Das Konzept sieht vor, dass auf der Wärmeseite durch die Ergänzung eines 2. Heizkessels beim Ausfall eines Wärmeerzeugers immer noch
 
 

60% der Leistung zur Verfügung stehen. Die Netzersatzanlage soll eigenständig funktionieren und nicht mehr, wie das BHKW, mit der Wärmeerzeugung gekoppelt sein.

 


Die Problematik

Die Zentrale, in der all die Arbeiten erfolgen, befindet sich im 2. UG. Alle Bauteile müssen entweder durch den noblen Widdersaal oder via 4. UG eingebracht werden. Zudem ist der einzige direkte Zugang ins Freie eine steile Treppe. Da der Hotelbetrieb durch die Arbeiten nicht beeinflusst werden darf, müssen gewisse Arbeitszeiten eingehalten werden.

Der Umbau
Anfang August 08 beginnt nach 7monatiger Planung der Umbau. Als erstes wird das alte BHKW abgeschaltet und demontiert. In einer zweiten Phase wird die NEA installiert und mit einer Stahlkonstruktion überdeckt. Anschliessend wird auf diese Stahlkonstruktion der erste neue Heizkessel installiert.
Aufgrund der engen Platzverhältnisse für Einbringwege müssen die Wärmeerzeuger vor Ort zusammengeschweisst werden.
Nach der Inbetriebsetzung der Netzersatzanlage und des ersten Heizkessels folgt die Demontage des alten Heizkessels. Aufgrund baulicher Hindernisse, welche immer wieder neu hinzukamen, verzögern sich die Bauarbeiten. Mittlerweile ist es Ende Oktober und der erste Schnee fällt. Die Zeit drängt entsprechend, da das Hotel in Betrieb ist und nicht ohne oder mit zu wenig Wärme auskommt.
Innerhalb nicht einmal einer Woche werden die alten Installationen demontiert und abtransportiert. Nur gerade zwei Wochen nach der letzten Demontage ist der zweite neue Heizkessel montiert und in Betrieb.

Der letzte Leckerbissen stellt die hydraulische Einbindung der Speicher dar. Diese waren früher direkt mit dem BHKW verbunden. Da dies für die neue Anlage nichts bringt, muss die Verrohrung angepasst werden. Die Arbeiten erfolgen parallel zur Installation des zweiten Kessels und sind aufgrund der engsten Platzverhältnisse nicht ganz einfach. Nach einer Vorbereitungszeit von 1 Woche und einer gleichlangen Ausführungszeit ist aber auch dieses Problem gelöst und die Anlage strahlt in neuem hydraulischem Glanz.

 

 

  Kennzahlen
Teil Heizung
Leistung:
Heizkessel:
Brennstoff :

2 x 500 kW (je 60% des Wärmebedarfs)
Hoval Max-3
Erdgas ( 1 Kessel vorbereitet für Umrüstung auf Ölbetrieb)
Teil Elektro
Leistung:
Aggregat:
Brennstoff:

275 kVA
Olympian GEH-275
Diesel
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  Kontaktperson für Auskünfte: Bernd Kollmer
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